Bergtouren um Hinterbichl

 ....mit meinem Sohn Sebastian

 

 

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Bergtour-Bericht in Text und Bild sowie einigen Videosequenzen:

 

 

Ort und Umgebung:

 

Das Virgental ist den meisten meiner Website-Besucher schon bekannt. Vorgestellt habe ich es jeweils in meinen Bergtourberichten 2000 und 2002 sowie von 2016 bis 2019, daher halte ich mich hier zurück und verweise auf diese vorangegangenen Berichte.

 

Tour-Zeitraum:

22. August bis 29.August 2021

  

Teilnehmer:

 Dieses Mal begleitete mich mein ältester Sohn Sebastian

  

Tourgebiet:

Virgental im Nationalpark "Hohe Tauern" 

mit Unterkunft in Prägraten-Hinterbichl (s.u.)

  

Gemeinde Prägraten im Virgental

Virgental

Virgentaler Hütten

Nationalpark "Hohe Tauern"

Grossglockner

Grossvenediger

   

Touren und andere Unternehmungen: 

Bergsteigen und Bergwanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Gletscher- und Gletschertor-Besichtigung mit Hüttenübernachtung 

Besuch der Provinz-Hauptstadt Lienz

 

Unterkunft: 

Gästehaus Dorer in Hinterbichl

 

 

Tourverlauf:

 

Vorab: Eigentlich sollte mich diese Bergtour in Begleitung meines Sohnes Sebastian in die Hohe Tatra (Slovakei) führen. Zum zweiten mal nach 2008 führten aber unglückliche Umstände (dieses Mal die Corona Pandemie) dazu, kurzfristig umzuplanen. Somit entschlossen wir uns für das Virgental in Österreich.

 

Sonntag 22.08.2021: Die Anreise nach Hinterbichl im Virgental zu unserer vorgenannten Unterkunft Dorer erfolgt aus dem Münsterland. Geringes Verkehrsaufkommen lässt es zu, dass wir bereits gegen 15.30 Uhr unser Zimmer beziehen.

 

Das Esslokal Islitzer Hof liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Vom Ambiente und der Essensqualität dieses Lokals überzeugt sind wir sicher, hier während der nächsten Tage noch einige Male einzukehren. Den weiteren Abend verbringen wir unter anderem damit, unsere Tourwoche zu verplanen und Wanderziele abzustecken.

 

Montag 23.08.2021: Der Wetterbericht verspricht heute einen wechselnd wolkigen Tag und mäßige Temperaturen. Gleich nach dem Frühstück starten wir unsere Einstiegstour zur Stabanthütte (1777m). Nachdem wir die Aussicht von hier oben hinab ins Virgental und auf die angrenzenden Berge bei einem kühlen Radler ausgiebig genossen haben, queren wir bald einen verwunschenen Bergwald mit hausgroßen Gesteinsblöcken teils steil aufwärts Richtung Katinalm und erreichen die 1900hm Marke. Hier am Abzweig zur Sajathütte folgen wir nun dem Katinweg in Gegenrichtung und abwärts nach Oberbichl. Am nächsten Abzweig (1600hm) folgen wir dann den anfangs wieder recht steil aufwärts führenden Weg in Richtung Bodenalm. 

 

Das nun folgende Teilstück des Höhenwegs, auch Dorfmähder genannt, führt uns langsam aber stetig steigend bis an die 2000hm Marke heran. Hier auf den weitläufigen baumlosen und südlich ausgerichteten Grasmatten haben wir bei klarem Himmel eine grandiose Aussicht auf den gesamten Lasörling sowie unsere für die nächsten Tage angedachte Tour zur Berger-See-Hütte.

 

Nach Überschreitung des Timmelbaches erreichen wir bald die nicht mehr bewirtschaftete Bodenalm, müssen dafür allerdings zuvor noch eine Umleitung wegen Forstarbeiten mit einer kurzen Steilstufe entlang des Baches in Kauf nehmen. Wir passieren diese und steigen nach Prägraten ab, nehmen dann von hier aus den nächsten Bus nach Hinterbichl, denn unsere Beine sind mittlerweile schwer.

 

Als Eingangstour haben wir heute immerhin beachtliche knapp 13 Kilometer und insgesamt etwa 1500 Höhenmeter auf- und abwärts absolviert. Die reine Gehzeit betrug etwa 4 Stunden.

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Dienstag 24.08.2021: Da der Wetterbericht für die nächsten zwei Tage gutes Wanderwetter verspricht, beginnen wir heute die geplante Zweitagestour ins Umbaltal mit Übernachtung in der Clarahütte.

 

Direkt nach dem Frühstück um 9.00Uhr gehen wir die wenigen Kilometer vorbei an Islitzer und Pebell-Almen zu den gewaltigen  Umbal-Wasserfällen. Die kraftvoll tosenden Wassermassen begeistern uns so sehr, dass wir hier am Wasserschaupfad eineinhalb Stunden verbringen. Dabei faszinieren uns besonders die Aussichten von den weit in die Schlucht hineinragenden Schauplattformen.

 

Nach etlichen Stufen und gut 150hm verlassen wir den Wasserschaupfad und erreichen das vordere Umbaltal, queren die Isel und gehen rechtseitig den rasch ansteigenden Pfad oberhalb des jungen Baches Richtung Clarahütte. Durch den ergiebigen Regen der letzten Wochen ist es zu einigen Geländeabrutschungen gekommen, von denen auch der Pfad betroffen ist. Wir passieren diese Stellen natürlich mit größter Vorsicht, um nicht in Gefahr zu geraten. Auch jetzt löst sich leichter Nieselregen mit längeren Sonnenphasen ab. Dem Edelweiß und anderen Alpenpflanzen scheinen diese Verhältnisse entgegen zu kommen, überall recken Blüten der Sonne entgegen.

 

Gegen 12.30Uhr erreichen wir bereits die Clarahütte auf 2038hm, genießen zunächst warme und kalte Getränke und die jetzt durchkommende Sonne, tragen uns dann ins Hüttenbuch ein, buchen ein Zimmer für die kommende Nacht, beziehen dieses und erfrischen uns. Da die Sonne lockt, gehen wir noch einige Meter bis zu einer Behelfsbrücke über die Isel. Von hier aus erkennen wir den hohen Felsbuckel, eine nicht ungefährliche Schlüsselstelle auf dem für morgen geplanten Aufstieg zum Gletscher.

 

Dann kehren wir zur Hütte zurück, genießen hier noch einige Zeit die Sonne und Umgebung, stöbern in alten ausliegenden Hüttenbücher, planen die morgige Tour und die weitere Woche, genießen später nach dem Abendessen einen zünftigen Hüttenabend mit Live-Musik der jungen Hüttenwirtin und kommen dabei auch mit anderen Gästen ins Gespräch. Mit ihnen und Sebastian teile ich meine Erinnerungen an einen ähnlich verlaufenden Hüttenabend im Jahre 2000 während einer damaligen Hüttentour. Den Kriechboden als unseren damaligen Schlafplatz gibt es heute noch, er wird aber nicht mehr als solcher benutzt. 

 

Erst sehr spät finden wir in die Betten, schlafen dann aber trotz der ungewohnten Schlafgelegenheit tief und fest.

 

Die heutige Wegstrecke beinhaltete 9km Weglänge, 1260 Höhenmeter fast ausschließlich in die Höhe und eine Gehzeit von 2Stdn 30Min.

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Mittwoch 25.08.2021: Bereits um 6 Uhr sitzen wir zum Frühstück am Tisch und sind eine Stunde später auf dem Weg zum Gletscher. Beim Austritt aus der Hütte frösteln wir leicht, da sich die Temperaturen hier im Hochtal aktuell noch Minusbereich befinden. Zudem weht uns ein eiskalter kräftiger Wind vom Gletscher hinunter entgegen. Hinzu kommt, dass wir uns zunächst im Schatten der Berge bewegen.

 

Bald erreichen wir die gestern schon passierte Behelfsbrücke über die junge Isel, die nur auf Felsen aufgelegt ist. Von hier an befinden wir uns in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern und es besteht strengster Naturschutz. Weiter führt uns der Gletscherpfad durch wassergetränkte Wiesen entlang des Baches zum gestern besichtigten Felsbuckel, auch Gletscherschliff genannt, weil der Felsuntergrund durch die Reibung des ehemals hier befindlichen und talabwärts wandernden Gletschereises glatt gerieben wurde. Bei Nässe ist der Fels enorm rutschig und die Überwindung kann sogar zum lebensgefährliches Unterfangen werden, was einige schwere Stürze und erfolgte Bergrettungseinsätze unterstreichen. Zudem sind hier immerhin etwa 150Höhenmeter seilversichert zu überwinden.

 

Heute ist es trocken, daher bereitet uns diese Schlüsselstelle keine größeren Probleme. Oben angekommen haben wir im Rückblick einen grandiosen Ausblick durch dieses menschenvergessene und imposante Tal mit steilen Flanken zu den umgebenen 3000er Gipfeln. Nur einige Schafslaute in der Ferne durchbrechen die extreme Stille. Den Gletscher sehen wir von hier aus noch nicht, da er sich extrem weit und um eine Talbiegung herum auf mittlerweile etwa 2500hm zurückgezogen hat. Das Umbalkees (Kees=Gletscher) ist durch seine südliche Lage einer der am stärksten zurückgegangenen Gletscher in Osttirol.

 

Weiter gelangen wir an einen flachen See, an dem sich im Jahre 2000 noch das Gletschertor befand und der durch seine Sedimentablagerungen sehr tückisch ist, denn man bewegt sich am Ufer wie auf Treibsand. Heute müssen wir einen weiteren kleineren Felsbuckel erklimmen und gelangen hier zu einer Edelstahl-Pyramide, Wahrzeichen des hier beginnenden bzw. endenden Iseltrails. Jetzt genießen wir um 9.45Uhr das Panorama auf den gewaltigen Gletscher und das gesamte bisher durchschrittene hintere Umbaltal.

 

Um ans Gletschertor selbst zu gelangen, müssen wir wieder einige Meter hinab und uns einen Weg durch die gerade glücklicherweise seichten Gletscherabflüsse suchen. Wir halten uns hier am Ursprung der Isel, dem einzigen noch verbliebenen freifließenden Fluss der Alpen, eine ganze Weile auf, genießen Ein- und Aussichten in das Gletschertor sowie auf den Gletscher selbst und versuchen die Ruhe, Einsamkeit und Wildheit dieses verlassenen Tales auf Video und Fotos weitestmöglich festzuhalten. Nur wenige Menschen folgen uns nach Weile. 

 

An der eben erwähnten Edelstahl-Pyramide machen wir noch eine kleine Essensrast, bevor der Abstieg exakt über den Aufstiegsweg erfolgt. Nachdem wir mit dem anfangs erwähnten glatten Felsbuckel die heutige Schüssel- und Kletterstelle auch jetzt vorsichtig überwunden haben, gelangen wir schnell zur Clarahütte. Hier lassen wir uns gegen 13.00Uhr nochmal nieder und genießen Kaffee und hausgemachten Kaiserschmarrn, bevor wir endgültig nach Hinterbichl absteigen. Am Abend genießen wir vorbestelltes Steinbockfleisch auf der Islitzer Alm.

 

Auf der heute zurückgelegten Wander- und Kletterstrecke überwanden wir mehr als 20,5km, etwa 1000 Höhenmeter im Auf- und 2300m im Abstieg und brauchten dafür etwa 7 Stunden reine Gehzeit

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Donnerstag 26.08.2021: Das schöne Wanderwetter soll auch heute noch bis nachmittags anhalten, daher starten wir die Gipfeltour auf den Rotenkogel (2762m) früh und fahren zunächst mit dem Auto nach Kals am Großglockner, um dort von der Gamsalm per Seilbahn zur Adler Lounge (2405m) zu gelangen.

 

Hier beginnen wir um 9.30Uhr die eigentliche Gipfeltour und gewinnen über den Gratweg recht schnell an Höhe. Die ersten ausgesetzten Stellen bereiten Sebastian Unbehagen und Schwindel. Nach ein paar brauchbaren Tipps und einer kurzweiligen Pause legen sich diese Beschwerden und auf dem nun folgenden breiteren Gratrücken um den Gorner (2702m) herum lässt es sich erstmal in etwa gleichbleibender Höhe gut und relativ einfach wandern. Hier entdecken wir eine Kreuzotter, die sich in der Sonne wärmt, dann aber gleich flüchtet. Schon am ersten Tag dieser Tourwoche hatten wir ähnliches beobachtet, diese können wir nun sogar filmen. 

 

Nach dieser Passage wird es wieder schwieriger, es geht wieder empor, der Grat wird sehr schmal und der Steig wechselt jetzt mehrmals seilversichert luftig west- und ostseitig mit äußerst steilen Abhängen. Das wird zur Mutprobe für Sebastian, er schlägt sich aber gut und wird immer besser mit ähnlich schwierigen Situationen fertig. Auf dem Schlussstück balancieren wir wieder etwas flacher auf großen Geröllplatten, wechseln nochmal auf die Ostseite und erreichen schließlich nach letztem kurzem aber knackigen Aufschwung um 11.30Uhr das Gipfelkreuz auf 2762m Höhe.

 

Hier tragen wir uns ins Gipfelbuch ein und genießen bei klarer Luft und Sonnenschein die 360° Aussicht auf viele 3000er Gipfel rundherum und erkennen sogar unseren Unterkunftsort im Virgental. In etwa gleicher Richtung erkennen wir den gletscherbedeckten Großvenediger (3657m). Und dann ist da natürlich noch der Stolz der Österreicher. Der sogenannte schwarze Berg, der Großglockner (3797m) thront von hier aus gesehen im Nordosten und über alles!

 

Der Rückweg fällt Sebastian wesentlich leichter, er hat kaum noch Schwindelgefühle, daher absolvieren wir den Abstieg problemlos und zügig. Die Adler Lounge um 13.30Uhr erreicht, genießen wir hier nochmals die Aussicht und das noch schöne Wetter auf der Sonnenterasse. Dann beginnt sich der Himmel langsam an zuzuziehen

 

Nach der Seilbahnabfahrt fahren wir über die Kalser Glocknerstraße zum gleichnamigen Berg und parken am Lucknerhaus (1920m). Hier befindet sich der "schwarze Berg" direkt vor uns, formschön und mächtig, allerdings bald von dicken Wolken eingehüllt, wenig später regnet es.

 

Auf dem Weg zurück Richtung Matrei machen wir noch einen Abstecher ins Defereggental, fahren hier bis zum italienischen Grenzübergang auf dem Staller Sattel (2052m), der gleichzeitig den Abschluss eines wunderschönen Hochtals bildet. Leider regnet es auch hier bald ergiebig und wir schließen diesen Tag nun endgültig ab.

 

Heute absolvierten wir während der Gipfeltour etwa 4km, jeweils 450 Höhenmeter im Auf- und Abstieg in einer Zeit von etwa 2,5 Stunden.

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Freitag 27.08.2021: Unser vorletzter Tourtag soll ebenfalls ein Highlight für Sebastian werden. Darum brechen wir gleich nach dem Frühstück zur Berger See Hütte auf. Wir starten nach kurzer Autofahrt in Prägraten am Zopatnitzenbach, folgen eine Weile dem bewaldeten Forstweg zur Lasnitzen Alm, verlassen diesen im spitzen Winkel nach links wieder in Richtung Bach. Wenig später verjüngt sich der Weg und führt uns als schmaler Pfad oberhalb des Baches in vielen Serpentinen durch den dichten Bergwald und schnell in die Höhe. 

 

Als der Wald sich lichtet, haben wir die steilsten Stellen des heutigen Anstiegs hinter uns. Wir wandern jetzt gefühlt endlos an steilen, mit Stauden dicht bewachsenen Hängen entlang, überschreiten einige Quellbäche, die den Hang hinunterplätschern. Dann endlich öffnet sich das Gelände. Hier queren wir den Zopatnitzenbach auf seichtem Hang zweimal, bevor wir nach kurzem Geländeaufschwung endlich die Berger See Hütte erblicken. Bei Erfrischung und kleinem Imbiss genießen wir die Aussichten auf den See und die umliegenden Gipfel einige Zeit.

 

Nach Aufbruch betreten wir den "Muhs-Panoramaweg" und umwandern auf dieser Route das Muhsköpfl (2561m) Richtung Lasnitzenalm. Langsam aber stetig ansteigend erreichen wir die Zopatnitzenalm. Sebastian ist begeistert von dem  Ausblick, der sich uns hier bietet. Vor uns das vergletscherte Venediger Massiv mit einigen Seitentälern und das Virgental mit den Orten Hinterbichl und Prägraten. Leider ist der Himmel heute tief wolkenverhangen, so sind einige Gipfel nur minutenweise sichtbar. Ein starker und kühler Wind lässt die gefühlte Temperatur in den Minusbereich rutschen, daher halten wir uns nicht zu lange hier auf.

 

Der jetzt folgende Abstieg führt uns gemächlich und in weitem Bogen ins Tal und zur Lasnitzenalm-Hütte (1900m). Nach kurzer Rast absolvieren wir den weiteren Rückweg über den gefühlt ewig langen Fahrweg hinunter nach Prägraten.

 

Heute legten wir über 15km zurück, überwanden knapp 1100 Höhenmeter jeweils im Auf- und Abstieg und brauchten hierfür etwa 5 Stunden Gehzeit.

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Samstag 28.08.2021: Das Wetter soll auch heute wenigstens bis mittags stabil und einigermaßen sonnig bleiben. Daher fahren wir zum heutigen Tourabschluß nach Lienz, dem Verwaltungssitz Osttirols. Die hübsche Stadt wird auch Perle der Dolomiten genannt. Während unseres Stadtbummels fallen uns besonders die vielen Bauten im italienischen Stil auf. Während unseres nachfolgenden Besuches der Dolomitenhütte (1616m) und einer kurzen Umwanderung des kleinen nahe gelegenen Tristacher See (821m) oberhalb von Lienz kippt das Wetter zunehmend und wenig später folgt während der Rückfahrt zu unserer Unterkunft das erste Gewitter. Wir legen auf der Heimreise noch einen Zwischenstop in Matrei am Nationalpark-Haus ein und besichtigen die dort gebotene Alpenausstellung mit vielen Infos zu Geologie, Fauna und  Flora im Nationalpark Hohe Tauern.  Während sich draußen weitere Gewitter entladen, packen wir unsere Rucksäcke und Koffer für die Abreise am nächsten Morgen. Beim Abendessen lassen wir die Woche und das Erlebte noch mal Revue passieren.

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Zusammenfassung und Fazit dieser Unternehmung: Diese Woche zu zweit in den Bergen und das gemeinsam Erlebte haben bei mir und ich glaube auch bei meinem Sohn unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Wir haben uns daher vorgenommen ähnliches bald zu wiederholen, vielleicht irgendwann auch in Begleitung der nachrückenden Familiengeneration

 

Besondere Erlebnisse waren die Gletschertour und der Gipfelaufstieg zum Rotenkogel. Die Touren der Woche stellten keine größeren technischen oder konditionellen Anforderungen und das Wetter spielte in dieser Woche auch weitestgehend mit, die beiden vorgenannten Touren konnten wir als Highlights sogar bei bestem Bergwetter durchführen.

 

Der Zeitraum für die nächste Tour ist wegen der anhaltenden Pandemie noch unbestimmt, es ist jedoch für Mai 2022 zunächst ein 10 bis 14 tägiger Island-Trail geplant. Daher verbleibe ich zunächst ohne weitere Voraussagen mit einem Bergheil an alle Leser.

 

Euer Berg(ver)führer... Norbert Schmidt

 

 

Bergtour noch in Arbeit!!!

 

 

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