2004 - Wettersteingebirge und Mieminger Berge

...mit Zugspitzbesteigung (2994m) via Höllental

 

DER FILM ZUM BERGTOUR-BERICHT (ca. 90Min)

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Bergtour-Bericht in Text und Bild:

Ort und Umgebung: Ehrwald (1000m) ist mit 2300 Einwohner ein relativ kleiner Ort und liegt südwestlich der Zugspitze im Quellgebiet der Loisach, eingerahmt vom Wettersteingebirge und Mieminger Berge, Ausläufern der Lechtaler Alpen und der Ammergauer Berge. Er gehört zur sogenannten "Zugspitz-Arena". 
 
Ehrwald ist bekannter als Wintersportort mit insgesamt entsprechend hohem Preisniveau. Auch die Umgebung ist mit vielen Sesselliften und Seilbahnen ganz darauf eingerichtet. Der Naturfreund muß sich daher erst einmal mit der hier vorhandenen Verbauung abfinden, wobei es auch noch abgelegene wilde und verlassene Täler gibt wie z.B. das nach Garmisch-Partenkirchen offene Reintal.
 
Ehrwald ist kulturell zum einen vom Römerweg (ehemaliger Hauptversorgungsweg der Römer zu den nördlichen Provinzen), zum anderen durch den frühen Bergbau beeinflußt. Weitere Informationen durch Klick auf den nachfolgenden Link. 
 
Wegbeschreibung:
A1/A45/A3/A7 bis Kempten, B309/B310 Richtung Füssen, B179 Richtung Reutte/Ehrwald (Gesamtstrecke: ca 710km)
 
Organisation und Tourenplanung:
Die Gesamttour wurde wieder von mir geplant. Tagestouren und -Routen wurden vorweg in mehreren Schwierigkeitsstufen ausgearbeitet, Besichtigungsziele ausgeschrieben. Unser diesjähriges Extra: Zweitägige Zugspitztour mit Gipfelbesteigung und Aufstieg durch das Höllental. Die genaue Tagesplanung wurde den Umständen (Wetter etc.) entsprechend flexibel vor Ort abgesprochen. Die Bergtour fand statt in der Zeit vom Freitag, 10.09.2004 bis Samstag, 18.09.2004
 
Unterkunft:
Unsere diesjährige Unterkunft haben wir erstmalig selbst erarbeitet und gebucht. Wir übernachteten erstmals in einer Ferienwohnung, im Haus Sandeck der Familie Posch in Ehrwald. Empfehlenswert durch sehr nette Bedienung, Frühstücksangebot, Preis.
 
Teilnehmer:
Dieter Henke, Norbert Gravermann, Werner Mengelkamp, Uwe Scheunemann, Norbert Schmidt, Sebastian Schmidt.
 
Besonderes:
Winfried König und Josef Wesselborg nahmen nicht an dieser Reise teil. Winfried König war durch die Folgen eines schweren Arbeitsunfalles (Genickbruch und div. Knochenbrüche) verhindert, Josef verzichtete auf eigenem Wunsch aus persönlichen Gründen. Die Gesamttour bestand aus einer Kombination von Tages- und Hüttentouren.
 
Da die Tour eine Jubiläumstour für die Mitglieder des "Skat-Club-Senden von 1984" war, suchte ich auch eine Jubiläumsroute. Das sollte zunächst der Jubiäumsgrat zwischen Zug- und Alpspitze sein, wovon wir aber nach Betrachtung eines diesbezüglichen Dokumentarfilms abrückten. Mit Schwierigkeitsgrad II-III wäre diese Tour für einige unter uns zu kritisch und hätte eigene Seilsicherungen zwingend vorgeschrieben. Daher suchte ich eine andere Route und fand sie in dem Jubiläums-Wanderweg oberhalb von Biberwier in den Mieminger Bergen.

 

Tourverlauf:
 
Freitag 10.09.2004 (Anreisetag):
 
In der Nacht zum Freitag heißt es: " Die Sendener Bergvagabunden sind wieder auf Tour". Wie jedes Mal, so sind wir auch jetzt wieder früh in den Morgenstunden ab 2.00 Uhr auf Achse und bringen die Kilometer dieses Mal ohne Probleme und Staus hinter uns. Nur unsere eingeplante Frühstückspause unterbricht für ca. 30 Minuten unsere Fahrt. Die Fahrzeuge haben Norbert Gravermann und ich selbst zur Verfügung gestellt. Wir fahren zunächst bis Kempten, verlassen hier die Autobahn und werden die Perle Bayerns im Ammergebirge nahe Füssen besichtigen: Das Schloss Neuschwanstein von Ludwig II., dem sogenannten Sonnenkönig. (Wunderschöne Bilder von innen und aussen und weitere Infos über den nachfolgenden Link)
 
 
In 1000m Höhe wurde das Schloss auf den Resten der Burg Vorderschwangau gegenüber der Residenz des Vaters König Maximilian II., des Bergschlosses Hohenschwangau errichtet. 17 Jahre wurde daran gebaut und nie vollendet, denn am 10.06.1886 wurde Ludwig als geisteskrank erklärt, festgenommen und nach Schloss Berg gebracht, wo er drei Tage später, zusammen mit seinem Arzt, unter mysteriösen Umständen im Starnberger See ertrank.
 
Gegen 10.45 Uhr haben wir diese erste Tourstation erreicht. Leider darf in den Innenräumen weder fotografiert noch gefilmt werden und der Führungspreis beträgt unbescheidene 9€uro pro Person. Bei immerhin über 1Mio. Besucher pro Jahr erwächst daraus ein beträchtliches Sümmchen, was aber zur Instandhaltung dieses Schlosses und anderer historischer Bauwerke in Bayern genutzt wird. Während der einstündigen Wartezeit bis zum Einlaß machen wir einen Rundgang, fotografieren und filmen die Aussenansichten und lassen uns selbst als Gruppe ablichten. 
 
Als wir auch die Innenführung absolviert haben, fällt unsere Beurteilung so aus: Das Schloss ist jede Reise und eine Besichtigung wert, denn die umgebende Landschaft, das Schloss selbst und die darin verborgenen Kunstschätze lassen jeden Besucher erahnen, warum es gerade hier und in dieser Form erbaut wurde: Der Märchenkönig fand eine Märchenlandschaft für sein Märchenschloss.
 
Erst um 14.30 fahren wir zu unserer heutigen Endstation weiter. Das "Haus Sandeck" in Ehrwald/Tirol bietet uns für gut eine Woche eine gemütliche Bleibe. Wir haben erstmalig aus Gründen der Selbständigkeit und Flexibilität eine Ferienwohnung gebucht und sind Selbstverpfleger.
 
Als wir dort vorfahren, sind wir angenehm überrascht, denn das Haus sieht sehr passabel aus und hält auch innen was es aussen verspricht, und das zu einem sehr günstigen Preis. Die Gastgeber "Familie Posch" wird es uns in den kommenden Tagen sehr angenehm machen.
 
Das Haus steht etwas abseits des Ortskerns, aber in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Die zwei Schlafzimmer sind schlicht, praktisch und mit je drei Betten belegt. Zur Wohnung gehört eine kleine Küche, Dusche und WC, ein Fersehraum und ein Balkon. Dorthin werden die Raucher verbannt. Im Erdgeschoss befindet sich noch der Gesellschaftsraum, der ebenfalls mit Ferseher und einem Kachelofen versehen durch seine gemütliche Wärme auffällt. Und der Parkplatz ist auch genügend groß.
 
Im Gesellschaftsraum liegen Stempelheftchen für das Ehrwalder Wanderabzeichen, von dem wir uns gleich mehrere sichern. Ähnliches haben wir schon im Virgental genutzt.
 
Nach dem Einzug machen wir bei bestem Wetter unseren ersten Orientierungsgang ins Dorf, erledigen noch ein paar Einkäufe und suchen uns ein Restaurant zum Essen. Später besprechen wir noch die Tourenplanung und beenden den Abend mit Kartenspielen. 
 
Gesamtstrecke: 4km / 150hm+ / 150hm- / 1Stdn
 
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Samstag 11.09.2004 (1.Tourtag):
 
Rundwanderung (Schafberg, Törlen, Eibsee und zurück):  Heute starten wir unsere Einstiegstour. Um 8.00 sitzen wir gemeinsam am Frühstückstisch. Das Frühstück hat uns Frau Posch nach Absprache zubereitet und wir sind davon so begeistert, dass das auch bis zur Abreise so bleibt. Ein reichhaltiges Frühstück, betehend aus Brötchen, Käse, Wurst, Honig und Konfitüre inklusive Kaffee, Kakao, Säften und Eier auf Bestellung. 
 
Gegen 9.00 Uhr brechen wir auf und gehen zunächst eine Weile die Teerstraße Richtung Ehrwalder Zugspitzbahn entlang, bevor wir später von ihr links Richtung Schafberg abzweigen. Hier erwartet uns ein ganzes Blumenmeer: Herbstzeitlose, lang- und kurzstieliger Enzian, Arnika, Silberwurz und Rittersporn geben sich ein Stelldichein. Erst schwach, später stärker ansteigend wandern wir an mehreren Hangabbrüchen vorbei und erreichen schließlich die sogenannte Blaue Wand (1500m), über der wir eine Rast einlegen und haben von hier den ersten Ausblick zum Eibsee.
 
Auf dem Weg zur Hochtörle Hütte (1459m) versuchen Werner und Sebastian eine vermeintliche Abkürzung, die jedoch in die entgegengesetzte Richtung führt. Wir sind indes schon an der Hütte angelangt, stempeln die Hüttenheftchen und warten auf das Eintreffen der Kameraden. Nachdem wir dann wieder gemeinsam zum Eibseeblick (1477m) gewandert sind und die dortige Aussicht genossen haben, passieren wir die nahe Grenze zu Deutschland und begehen nun einen alten Schmugglerpfad durch den Wald.
 
Der Weg kreuzt immer wieder einen Skihang, den wir später als Abkürzung benutzen. Wegen des endlosen und steilen Abstiegs werden erste Befürchtungen bezüglich des Rückweges und Rufe nach Bussen laut. Werner und Uwe überlegen, ob sie mit der Bahn vom Eibsee nach Ehrwald zurückfahren. Als wir den Eibsee (973m) erreicht haben und auf der Seeterasse bei Radler und Weizenbier zusammensitzen, verliert niemand mehr ein Wort über Zug- oder Busfahrten.
 
Dann treten wir den Rückweg an und der Skihang zeigt nun seine wahres Gesicht, denn jetzt geht es hinauf. Einzig Sebastian läuft scheinbar mühelos wie eine Bergziege den Hang hinauf. Unsere Gruppe reißt auseinander und da wir vom richtigen Weg abkommen, gehen wir Richtung Wiener-Neustädter Hütte und befinden uns bald in der Nähe des Hohen Eck (1626m). Wir biegen nun an der nächstmöglichen Stelle rechts ab und stellen irgendwann fest, dass wir den höchsten Punkt bereits überwunden und den richtigen Weg wiedergefunden haben.
 
Gegen 18.30Uhr erreichen wir in Ehrwald und erfrischen uns, bevor wir ins Dorf zum Essen gehen und mit Kartenspielen unseren Abend abschließen.
 
Gesamtstrecke: 25km / 1171hm+ / 1171hm- / 6Std
 
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Sonntag 12.09.2004 (2.Tourtag):
 
Regentag: Für den heutigen Tag hatten wir eigentlich eine Tour ins Drachenkar, einem Hochtal in den Mieminger Bergen geplant, müssen die Tour aber verschieben, da das Wetter nicht mitspielt. Es regnet langanhaltend sowie teils ergiebig und wir lassen alles ruhig angehen.
 
Später machen wir von dem Angebot Gebrauch, mit unserer Gästekarte im örtlichen Hallenbad gratis schwimmen zu gehen und geniessen hier auch das Solebad. Die erhöhte Wohnlage erlaubt es mir auch, die schweren Regenwolken mit dem Camcorder durchs Tal zu verfolgen. Ansonsten wird es ein fauler Tag und abends gehen wir wieder essen.
 
Erwähnenswert ist noch, dass Sebastian, Uwe und ich ein Bergsportgeschäft am Markt besuchen, um für all unsere Bergfreunde die im DAV-Gebietsführer für die Höllentaltour empfohlenen Grödel (Leichtsteigeisen) zu bestellen. Dort treffen wir auf einen Bergführer, der die Meinung vertritt, wir könnten uns diese sparen, die wären momentan nicht nötig. Dazu später mehr!
 
Montag 13.09.2004 (3.Tourtag):
 
Höhenwanderung (Taja-Törl, Coburger Hütte, Drachenkopf, Seebensee): Diese Tour wird unsere Kondition erstmals echt auf die Probe stellen. Als wir um 7.00Uhr aufstehen ist es zwar noch trüb, aber die Wettervorhersage verspricht Sonnenschein und wir hoffen auch darauf. Wir sammeln uns wieder um 8.00 zum Frühstück, um danach mit dem Auto bis zur Talstation der Ehrwalder Almbahn (1108m) zu fahren.
 
Von dort fahren wir mit der Seilbahn bis zur Ehrwalder Alm (1502m) hinauf, um hier unsere Tour zu beginnen. Wir schultern unsere Tagestour-Rucksäcke und wandern zunächst flach ansteigend in die Mieminger Berge. Die Nebelreste lösen sich mehr und mehr auf. Gleich zu Anfang passieren wir 2 Stempelstellen und füllen unsere Heftchen. Mindestens 11 Stempel werden für die goldene Wandernadel, unser erklärtes Ziel, benötigt. Aus dem weiten Almtal ragen die Massive des Wettersteingebirges und der Mieminger Berge steil heraus. Sie bestehen aus brüchigem Kalkfelsen, der uns während unserer Touren noch einiges abverlangt, ihre Form aber ist wunderschön anzusehen.
 
Als wir den Verbindungsweg zwischen Ehrwalder- und Seebenalm nach links verlassen, wird das Gelände sofort steiler. Wir gewinnen rasch an Höhe und befinden uns bald an der Baumgrenze in knapp 1800m Höhe. Hier rasten wir kurz. Für Uwe als Bergneuling wird der Weg schwierig, aber er hält sich gut. Vor uns sehen wir in der Ferne zwei das Kar bereits überwindende Wanderer, ein weiterer alter Mann überholt uns, den wir später im Fernsehen in "Wetten dass" wiedersehen. Spärlich bekleidet joggt er durch die Berge, als hätte er nie etwas anderes gemacht und ist nur kurzzeitig zu sehen. Sebastian übernimmt Uwe´s Rucksack.
 
Nach der Pause durchschreiten wir das Brendlkar und passieren den gleichnamigen See auf 1900m in Richtung Taja-Törl. Meter für Meter kämpfen wir uns durch den Geröllschutt, unsere Schritte werden immer schwerer. Bei jedem Schritt sinkt man fast einen halben wieder herunter.
 
Schließlich erreichen Dieter, Norbert und ich zeitgleich und prustend das Taja-Törl (2259m), die Verbindung zwischen Brendl- und Drachenkar, gleichzeitig der höchste Punkt unserer bisherigen Tour. Wir sind bis hierhin 2,5Stdn gelaufen und über 3Stdn unterwegs und genießen den gewaltigen Ausblick. Während wir auf die anderen warten, die mit einem Abstand von nur 5 -10 Minuten folgen und sich damit sehr gut halten, lasse ich meinen Gipfeljodler los, dessen Echo durch die kahlen Felsen rundum zigmalig widerhallt.
 
Als Werner uns erreicht, fragt er uns, ob wir Duracell-Batterien im Hintern haben und sorgt damit für Lacher. Uwe sagt nichts mehr, er ist schweißgebadet, hält sich aber auf seiner ersten Hochtour erstaunlich gut. Wir entdecken in einer gegenüber liegenden Felsnische die einige Tage später zu durchwandernde Grünsteinscharte und kommen uns hier wie Mikroben in einer fremden Welt vor. Wir beobachten eine ganze Weile die Wolkenverwirbelungen an einer Felsspitze direkt über uns. Allzu lange können wir nicht rasten, den der Wind bläst so stark und kühl, dass wir sehr schnell auskühlen. Daher steigen wir durch das Drachenkar zum nächsten Etappen-Ziel, der Coburger Hütte (1947m) ab.
 
Um 13.40 Uhr dort angekommen, machen wir eine längere Pause. Hier herrscht reges Treiben und wir trinken unser heutiges erstes Weizenbier bzw. Radler. Die Alpendohlen sind hier so zahm, dass sie aus den Händen fressen. Um 14.30 Uhr brechen Dieter, Norbert, Sebastian und ich zu unserer Kurztour Drachenkopf-Gipfelbesteigung auf. Wir umwandern diesen zunächst, um von hinten die Drachenscharte, teils auf allen vieren kletternd zu ersteigen und dann über den Grat den Gipfel zu erreichen. Dabei ist dieser Grat gerade mal ca. 1,50m bis 2m breit und das Gelände fällt zum gleichnamigen Kar fast senkrecht etwa 200m ab, zur anderen von uns erklommenen Seite immerhin noch knapp 50m und auch sehr steil. Also kein Platz zum stolpern! Der im DAV-Bergführer angegebene Schwierigkeitsgrad I bedeutet leichte Kletterei. Sie folgt jetzt, als wir den Grat Richtung Gipfel begehen. Der Pfad wird die letzten 100hm immer enger und uns verbleibt teilweise nur noch ein zwei Fussbreiten schmaler Steig. Das Gestein ist hier sehr brüchig und als Norbert einen recht großen Felsbrocken lostritt und Sebastian ausweichen muß, um von diesem nicht am Knie getroffen zu werden, ist für meinen Sohn die Gipfeltour hier beendet. Sebastian wird es mulmig und schwindelig. Er beschliesst, an einer sicheren Stelle auf dem Grat zurückzubleiben und hier zu warten, während wir den Schlussanstieg zum Gipfel nun fast senkrecht erklettern.
 
Um 15.20 Uhr ist es soweit: Wir geniessen den Gipfelausblick auf dem Drachenkopf (2302m) und haben einen phantastischen Rundblick auf die Gipfel rund um die Coburger Hütte und auf diese selbst fast 400m tiefer. Einen Gipfeljodler kann ich mir auch hier nicht verkneifen. Während die anderen noch eine ganze Weile bleiben, bin ich unruhig und steige zu Sebastian ab. Er hat sich zwischenzeitlich schon wieder erholt. Ich setze mich einen Moment zu ihm auf den Grat. Wir bestaunen gemeinsam die prachtvolle Gegend und beobachten einen Bergführer, der mit seiner Gruppe überwiegend älterer Wanderer viel Mühe im Aufstieg hat und diese schließlich zum Abbruch überzeugt.
 
Wir klettern nun ebenfalls schon mal wieder abwärts und überholen diese Gruppe. Jetzt folgen auch Dieter und Norbert und wir erreichen gemeinsam gegen 17.00 Uhr wieder die Coburger Hütte, wo uns die anderen erwarten. Wir trinken noch eine Runde, dann geht es Richtung Seebensee, Seebenalm und Ehrwald. Am Seebensee (1657m) filme ich noch eins meiner bisher schönsten Bergpanoramen. Gewaltig spiegelt sich das Wettersteinmassiv im Seebensee.
 
An der Seebenalm (1575m) angekommen, wollen wir über den Wasserfall-Klettersteig die Höhenmeter der Seebenwände überwinden. Davon rät uns der Hüttenwirt aber dringend ab. Der Klettersteig sollte nur mit entsprechender Ausrüstung begangen werden und ist auch dann noch gefährlich, nicht zuletzt wegen der ewig nassen und rutschigen Eisenstufen. 10 Verletzte und 1 Toter allein in dieser Saison, meist durch Unterschätzung der Gefährlichkeit, dass ist für uns Wahrnung genug. Der Hüttenwirt empfiehlt uns den Immensteig, weniger gefährlich und doch eine Herausforderung, wie wir bald merken.
 
Nach einer letzten Getränkerunde gehen wir bis zum Eingangsgatter am Immensteig und lesen hier: "Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!" Das Hinweisschild macht uns vorsichtig und das ist gut so.
 
Große Stufen und Steilhänge müssen überwunden werden. In den Hängen machen zum einen dicke Wurzeln, zum anderen aus dem Boden austretendes Wasser den Weg morastig, die Felsen glitschig, dadurch unsicher und gefährlich, teilweise geht es an Seilsicherungen entlang. Das hält lange auf und als wir aus dem Wald heraustreten, ist es bereits fast dunkel. Wir erreichen unser Auto im letzten Sonnenlicht. Es ist nun fast 20.00 Uhr. Nach dem Duschen geht ein Teil unserer Mannschaft nochmals essen, die anderen bruzeln sich aus dem Supermarkt mitgebrachte Leckereien.
 
Wir packen unsere Rucksäcke schon heute abend, denn morgen geht es früh los zur Zugspitze. Den Abend lassen wir gewohnt gemütlich ausklingen, heute aber schon etwas früher.
 
Gesamtstrecke:  20km / 1100hm+ / 1500hm-  / 8Stdn
 
Schwierigkeitsgrad: Mittel (DAV-Bergführer: I = Leichte Kletterei)
Dienstag 14.09.2004 (4.Tourtag):
 
Durch das Höllental auf die Zugspitze: Heute stehen wir bereits um 5.00 Uhr morgens auf und sind 30 Minuten später komplett zum Frühstück versammelt, welches uns Herr und Frau Posch netterweise schon so früh organisiert haben, denn wir müssen bereits um 6.00 Uhr am Bahnhof und im Zug sein, damit wir unsere heutige Zugspitztour in Unter-Grainau frühzeitig beginnen können, denn:
 
Wir haben (zwar nur) 12 km Strecke vor uns, dafür aber beachtliche 2223m Höhe zu überwinden (das ergibt mathematisch einen Durchschnitt von 18% Steigerung pro Streckenkilometer!). Die tatsächliche Steigung ist zunächst eher schwach, dafür werden wir den zweiten Abschnitt dieser Strecke zeitweise nur noch in der Vertikalen absolvieren, dazu aber später. Sicherungen sind an schwierigen Stellen fast durchgängig angebracht, dürfen aber nicht dazu verleiten, die Strecke zu unterschätzen. Die Zugspitzersteigung durch das Höllental ist im DAV-Gebietsführer als "ernstzunehmende alpine Tour für Geübte" mit "Schwierigkeitsstufe I-II", das heißt anregende Kletterei, und mit "9 Stdn Gehzeit" beschrieben. Sie wird von den meisten in zwei Tages-Abschnitten absolviert. Für die Tour sind im DAV-Gebietsführer "Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit" als unbedingte Voraussetzungen bezeichnet.
 
In Anbetracht der großen Unterschiede innerhalb unserer Gruppe bezüglich Bergerfahrung und Kondition war es mir bei der Tourplanung sehr wichtig, dass für jeden von uns bis zum Gletscher immer Rückkehr und Ausweichen über die Seilbahn möglich ist und wir uns alle heute abend so oder so auf der Zugspitze treffen sollten, um dort gemeinsam den Gipfelsieg zu feiern.
 
Wir fahren also mit der Bahn von Ehrwald über die deutsche Grenze, entsteigen ihr etwa 6.20 Uhr am Bahnhof Unter-Grainau (740m) bei Garmisch-Partenkirchen und gehen zunächst noch im Dunkeln und kaum ansteigend auf befestigten Strassen zur Siedlung Hammersbach (780m) Richtung Höllentaleingang. Als wir Hammersbach verlassen, passieren wir eine wunderschöne Kapelle und treffen hier auf den gleichnamigen Bach, der uns zunächst in den Wald führt.
 
Der Weg führt uns unspektakulär in einigen Kehren, dann gerade am Bach entlang, bis wir die Höllentaleingangshütte (1045m) durch Baumwipfel wie ein Schwalbennest am Fels klammern sehen und wenig später wandernd erreichen. Hier machen wir um 7.50 Uhr eine kleine Trinkrast und bezahlen den Eintritt, um dann in die fürchterlich tosende Klamm zu schreiten.
 
Die Höllentalklamm ist eine der grössten Sehenswürdigkeiten des Werdenfelser Tales. Der Weg durch die Klamm wurde von der AVS Garmisch von 1902-1905 erbaut und führt, wasser- und steinschlaggefärdete Stellen in 12 Tunnels umgehend, in ca. 3/4Stunde zum hinteren Klammende. Im Winter ist die Klamm wegen Lawinengefahr unzugänglich.
 
Überall tropft und rieselt Wasser die Wände herunter und wir werden trotz der vielen Tunnels einige Male nass. Zum Bestaunen des Geschehens sind in den Tunnels Felsenfenster eingearbeitet, auf den freien Gängen sind die Aussichten ungehindert. Viele tausende Jahre hat das vom Höllentalferner (Ferner = Gletscher) abfliessende Wasser gebraucht, um sich hier bis zu 120m in die Felsen einzugraben. Hausgrosse Felsblöcke sind von oben herabgestürzt, haben sich in den Klammwänden verkantet und verdüstern das Szenario. Nach unten hin ist die Klamm stellenweise kaum einen Meter breit und seltene Farne und Moose, die nur in diesem Kleinklima bestehen können, bewachsen die Hänge. So bekommt die Bezeichnung Höllentalklamm einen namentlichen Sinn.
 
Als wir die Klamm verlassen, genießen wir die jetzt wieder einkehrende Ruhe und die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir treffen auf zwei nette junge Frauen aus Garmisch, die heute die Alpspitze (2620m) besteigen wollen, uns eine Weile begleiten und dabei von sich und den Reizen der Umgebung erzählen. Vor uns erscheinen die im Talschluss thronenden Riffelköpfe (2381m). Nachdem wir der Materialseilbahn gefolgt sind, erreichen wir die Höllentalanger Hütte (1381m) und machen hier wieder nur eine kurze Trinkrast. Wir beobachten eine Gruppe Bergsteiger mit Bergführer, die hier übernächtigt haben, ihre Ausrüstungen zusammenlegen und aufbrechen.
 
Sebastian, Werner und Uwe überraschen uns (eigentlich nicht) mit ihrer Entscheidung, dass sie hier umkehren wollen und vom Eibsee aus mit der Seilbahn auf den Gipfel fahren wollen. Wir akzeptieren und achten ihren Entschluss, denn jetzt erst beginnt der ernste und schwierige Teil der Tour. Wir verabschieden uns bis nachmittags voneinander. Es ist jetzt 9.30 Uhr.
 
Etappe Bahnhof Untergrainau-Höllentalanger Hütte: 7km / 640hm+ / 2,5 Stdn
Schwierigkeitsgrad: Leicht

Dieter, Norbert und ich wandern zunächst mässig ansteigend bis zum Riffelschartenabzweig und passieren diesen, um jetzt in Kehren schneller an Höhe zu gewinnen und auf 1600m Höhe der ersten echten Herausforderung gegenüber zu stehen, der sogenannten "Leiter": Eine gut 20 m steile Felsplatte, die es über Eisentritte zu überwinden gilt. Das geschafft, folgt sogleich die nächste Schwierigkeit, das "Brett": Dieses Mal ist es eine 25m breite und fast senkrechte Felsplatte, die mittels in die Wand eingelassener Eisenstifte und Drahtseil zu queren ist. Vorsichtig und doch zügig queren wir diese Stelle, unter uns jetzt ca. 50m felsiger Abgrund. Danach durchqueren wir noch kletternd einen langen kaminartigen Felseinschnitt, bevor wir zunächst einen kleinen Kessel, bald danach völlig nassgeschwitzt den "grünen Buckel" erreichen, um dann ins sonnenüberflutete Höllentalkar zu wechseln, wo wir bei nun angenehmen Temperaturen eine längere Pause machen, uns abkühlen und unsere Trinkflaschen am hier wieder nahen Hammersbach füllen.

 
Wir befinden uns jetzt in fast 1900m Höhe, es ist 12.48 Uhr und wir haben zurückblickend eine wunderschöne Einsicht ins Höllental. Dann richtet sich unser Blick prüfend auf den jetzt vor uns liegenden Gletscher und den anschließenden Schlussanstieg, auch die Verbauung des Zugspitzgipfels ist schon schemenhaft zu erkennen.
 
Um 13.07 Uhr überwandern wir die ersten Schneefelder und als wir uns auf fast 2300m Höhe um 13.27 Uhr am Gletscherrand befinden, stellen wir fest, dass dessen Oberfläche durch fehlende Schneeauflage stellenweise spiegelglatt ist. Jetzt fehlen die Grödel, die vom Bergführer vorgestern so wertlos dargestellt wurden. Wir schwören uns, zukünftig doch eher den Warnungen der DAV-Gebietsführer als den Verharmlosungen eines einzelnen Bergführers zu folgen. Aber da wir nun mal hier sind, wollen wir jetzt auch weiter, scheitern aber bei den ersten Versuchen, den eisglatten Gletscherrand zu betreten. Nach mehreren Abrütschen benutzen wir unsere gottseidank vorsichtshalber mitgeführten Treckingstöcke, rammen dessen Titanspitzen ins Eis und überwinden so auch diese Schwierigkeit. Als wir weitergehen, retten wir uns immer wieder mühselig und äußerst vorsichtig über solch glatte Stellen. Es ist nun spürbar kalt geworden, da wir uns im Bergschatten befinden und das Gletschereis Kälte abstrahlt.
 
Jetzt lauern überall kleinere und größere jedoch gut sichtbare Gletscherspalten. "Nicht zu nahe an den Gletscherbruch", heißt die Warnung im DAV-Gebietsführer, daher queren wir den Gletscher wie vorgegeben abseits haltend, ein ungutes Gefühl haben wir dennoch. Etwas Sicherheit vermittelt uns allein eine etwa hundert Meter vor uns laufende weitere Bergsteigergruppe mit Führer, dessen Spuren wir folgen.
 
Um 13.45 Uhr haben wir die Randkluft des Gletschers erreicht und wir fühlen uns wieder wohler, weil fester Fels greifbar nahe ist. Als wir uns mit einem entgegenkommenden absteigenden Päärchen unterhalten, passiert es: Ich rutsche aus und dann einige Meter über das Gletschereis abwärts. Ich reagiere geistesgegenwärtig, drehe mich auf den Bauch und stemme Schuhprofil und Fingernägel so fest wie möglich ins Eis, bremse dadurch bald ab, es hätte sonst gefährlich werden können. Als ich die anderen auf allen vieren kletternd wieder erreicht habe, bin ich heilfroh und meine Knie zittern leicht. Jetzt verschwinden die Gehstöcke am Rucksack.
 
Nach der Überwindung der nicht ungefährlichen Randkluft und der ersten ca. 50m hohen senkrechten Kletterstelle geniessen wir auf einer Geröllterasse den Blick ins Tal und auf den nun unter uns liegenden Gletscher, auf dem das eben angetroffene Pärchen beim Abstieg zu beobachten ist. Wir befinden uns jetzt auf knapp 2500m Höhe.
 
Dann wird es wieder anstrengend und gefährlich, denn hier beginnt der nicht endend wollende Schlussanstieg. Es geht nun unentwegt und fast vertikal bergan, zunächst durch die Riffelwand. Von hier an ist der Steig zwar fast durchgehend drahtseilversichert, durch zeitweise 400m freien Abgrund im Rücken wäre aber schon die kleinste Unachtsamkeit und ein daraus erfolgender Absturz sicher tödlich. Entsprechend angespannt sind unsere Konzentration und Muskeln. Immer wieder fehlen einige der im Fels eingelassenen Sicherungs-Eisenstifte oder die Sicherungsseile sind durch ständige Beanspruchung innerhalb der Bergsteiger-Saison gelockert. Beides vergrößert und erschwert die Überwindung der ohnehin beachtlichen Felsstufen, diese müssen dadurch teils kriechend oder sogar hangelnd überwunden werden.
 
Meine Kräfte schwinden mit jedem Höhenmeter, aber ich werden durch die immer imposanteren Aussichten reichlich entlohnt, daher lege ich immer wieder Kletterpausen zum Filmen ein. Dieter und Norbert sind bereits weit voraus und ausser Sicht, aber das stört mich nicht. Von hier oben kann man die Gewaltigkeit des oberen Gletscherbruchs und seiner Spalten gut erkennen. Bis zu 100m dick ist der Gletscher und entsprechend tief die Spalten.
 
Um 15.30 Uhr nach fast 2 Stdn unentwegter Kletterei in der Irmenscharte (2660m) angekommen, sehe ich nun auch den Riffelwandkamm und den Eibsee. Jetzt denke ich auch an Sebastian, Werner und Uwe. Sie werden momentan am See sitzen, die Sonne und Weizenbierchen geniessen und ich frage mich kurzzeitig, warum ich nicht dabeisitze und mir stattdessen diese Strapazen antue. Aber die herrlichen einzigartigen Ausblicke lassen diese Gedanken gleich wieder verschwinden, denn das Weizenbier werde auch ich genießen, nur eben etwas später, dann aber als krönenden Tagesabschluss. Zunächst ist weitere anregende und luftige Kletterei angezeigt.
 
Dicke Wolken ziehen jetzt plötzlich auf! Ich beisse die Zähne zusammen, denn ich muss noch eine schneegefüllte Rinne hinauf, bevor ich am Abzweig des Jubiläumsgrates erkenne, dass es nicht mehr weit zum Gipfel sein sein kann. Das Schlimmste an Kletterei ist jetzt vorbei und das folgende Gelände ist nur noch mäßig steil. Mittlerweile nieselt es leicht und die Felsen werden extrem rutschig. Wie gut, dass ich in diesem Moment nach einer scharfe Rechtskehre den Gipfelaufbau und unser Ziel, das darauf thronende Zugspitz-Gipfelkreuz erkenne.
Um genau 16.00 Uhr stehe ich achteinhalb Stunden nach Aufbruch in Grainau auf der Zugspitze (2964m) bei nun leichtem Schneefall sowie zunehmend starkem Nebel am Gipfelkreuz und stoße meinen Jodler aus. Meine Beinmuskulatur brennt fürchterlich, aber das spielt angesichts von 2223 trotz anstrengender Wanderung und Kletterei gesund überstandenen Höhenmetern keine Rolle mehr und müde Zufriedenheit kommt in mir auf.
Angesichts der in der obigen Stundenangabe enthaltenen Pausen ist unsere reine Gehzeit klar geringer ausgefallen als die im DAV-Gebietsführer genannte Vorgabe.
 
Etappe Bahnhof Untergrainau-Höllentalanger Hütte: 7km / 640hm+ / 2,5 Stdn
Etappe Höllentalanger Hütte-Zugspitze: 5km / 1580hm+ / 6Stdn
 
Gesamtstrecke:  12km / 2223hm+ / 8,5 Stdn
 
Schwierigkeitsgrad: Schwer (DAV-Bergführer: I+II = Kletterei + Gletscherquerung)

Nachfolgend nochmal die Streckenführung ab Höllentalanger Hütte im Überblick:

Wenig später steige ich die letzten paar Meter zu meinen auf der Dachterasse des Zugspitz-Kunstmuseums komplett anwesenden Bergfreunden ab.
 
Das Wetter wird immer schlechter und die vielgepriesene Zugspitzaussicht können wir leider nicht mehr geniessen. Wir bestaunen die Verbauung der Zugspitze, die hier oben das Bild beherrscht. Öterreicher und Deutsche scheinen sich einen technischen und architektonischen Wettkampf zu bieten. Satelliten- und Telekommunikationsanlagen, Wetterstation, Zahnrad- und Seilbahnstationen, Restaurants und das Kunstmuseum lassen nicht mehr viel Platz für natürlichen Fels und dann ist da noch das Münchener Haus, die höchstgelegenste Hütte Deutschlands.
 
In die kehren wir nun ein und trinken auf unseren Gipfelsieg, essen und ausruhen, bevor wir unsere Betten zugewiesen bekommen. Als wir die Preise dafür jedoch erfahren, würden wir lieber gleich mit der Seilbahn ins Tal abfahren, doch die  für heute letzte Bahn ist bereits unterwegs. Die Sektion verlangt 24€uro pro Nacht-Notlager und wir können angesichts der durch das sich rasch verschlechternde Wetter mit Gästen völlig überfüllten Hütte froh sein, überhaupt in Betten schlafen zu dürfen. Viele andere Gäste müssen auf den Sitzbänken in der Gaststube übernachten. Daher lassen wir uns das Weizenbier und Radler trotzdem schmecken. Der Wirt ist wegen einiger nörgelnder DAV-Mitglieder der Münchener Sektion zuerst knurig und genervt, taut uns persönlich gegenüber aber wenig später auf und spendiert während eines dann anregenden und lustigen Gesprächs sogar seinen speziellen "Schlaftrunk", einen fast 90%igen polnischen Spiritus. Der verschlägt uns erst den Atem und lähmt dann die Sinne. Dadurch merken wir die Enge in den überbelegten Betten kaum noch und schlafen recht schnell; in der Hoffnung morgen einen abwechslungsreichen Abstieg durch das Reintal  und die Partnachklamm genießen zu können.
Mittwoch 15.09.2004 (5.Tourtag):
 
Regentag: Unsere Muskeln haben sich während der Nacht wieder erholt und wir stehen früh auf. Geplant ist für heute eigentlich wie schon beschrieben der Abstieg durch das einsame Reintal, eines der schönsten Täler in den nördlichen Alpen, dann die Zugfahrt von Garmisch nach Ehrwald zurück. Die Zugspitze ist jedoch nach wie vor mit dicken Wolken verhangen und es regnet ausdauernd und zeitweise ergiebig, außerdem raubt dichter Nebel die Sicht fast vollständig. Dieses Wetter ist heute ganztägig vorhergesagt, in den nächsten Tagen soll es hier oben bei stark fallenden Temperaturen sogar schneien.
Im folgenden unsere Abstiegs-Alternativen:
 
1:) Wir könnten die gestrige Höllental-Route wieder zurück ins Tal gehen. Ist nicht für alle geeignet und ohnehin durch den Nebel lebensgefährlich.
 
2:) Wir könnten, wie eigentlich geplant, die Route durchs Reintal hinabgehen. Sie ist mit knapp 20 km zwar wesentlich länger, aber flacher verlaufend und daher für alle Teilnehmer gangbar. Wegen schlechter Wegmarkierung auf dem Zugspitzplatt und dem Nebel aber ebenfalls lebensgefährlich.
 
3:) Abfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn. Teuer und wegen der schlechten Sicht kein besonderes Vergnügen.
 
Nach kurzer und eigentlich überflüssiger Beratung sind wir einig, dass uns nichts anderes übrig bleibt, als die teuerste sowie unattraktivste Alternative zu nutzen und mit der Seilbahn ins Tal hinabzufahren. Mit der ersten Talfahrt um 9.00 Uhr befinden wir uns alle ziemlich betreten fühlend auf dem Rückweg. Während der Abfahrt schwärmen Werner, Uwe und Sebastian von der gestrigen Seilfahrt und den Aussichten, die sie genossen, natürlich bei klarem Wetter. Das bleibt uns heute verwehrt und wir sind froh, als nach ca. 10 Minuten Fahrt die Talstation im dichten Nebel vor uns auftaucht.
 
Von hier wandern wir noch etwa eine Stunde, bis wir uns im "Haus Sandeck" richtig erfrischen und frühstücken. Der Tag fällt wandermässig buchstäblich ins Wasser. Draußen regnet es ganztägig. Beim Balkon-Ausblick in Richtung Zugspitze fällt uns auf, dass der angekündigte Schnee dort oben bereits tatsächlich gefallen ist. Ein Teil unserer Mannschaft geht später nochmals ins Hallenbad schwimmen. Vorher besichtige ich noch die Ortskirche, aussen schlicht aber innen wunderschön.
 
Abends bruzeln wir uns selbst was Schönes und verbringen den Abend wieder gemeinsam im Gesellschaftsraum unserer Bleibe, denn wir haben für Getränke-Nachschub gesorgt. Werner hat zudem eine Flasche Obstler und Sebastian einige Flaschen Alko-Pops mitgebracht. Der Obstler soll eigentlich den Rest der Woche reichen, aber den heutigen langen und feuchtfröhlichen Kartenabend überlebt er nicht. Werner verpflegt mich rührend mit Obstler-Runden und verleiht mir den Titel: "Bergverführer". Bis in die frühen Morgenstunden sitzen wir beisammen, dann übermannt auch den Letzten der Schlaf.
Donnerstag 16.09.2004 (6.Tourtag):
 
Ehrwalder Seenrundwanderung:  Um 7.30 Uhr sind wir wieder wach und relativ fit, aber das gilt nicht für alle: Besonders Sebastian und Werner müssen intensiver geweckt werden bevor sie aufstehen und beide brauchen etwas länger, um am Frühstückstisch zu erscheinen.
 
Aufgrund der "schlechten körperlichen Verfassung" (...man nennt es auch Kater) dieser Kameraden werden wir heute nicht die eigentlich geplante Hochtour zur und durch die "Grüne Hölle", sondern die eigentlich für den letzten Tag geplante "Seenrundwanderung" absolvieren. Sie ist eindeutig die leichtere Tour, denn es sind zwar einige Kilometer zu laufen, aber relativ wenig Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke ist technisch anspruchslos und wir können endlich unseren Jubiläumsgang machen. Erst um 10.15 Uhr beginnen wir die heutige Wanderung. Das Wetter ist unserer Stimmung gleich: Es versucht sich zu bessern, kommt aber noch nicht richtig aus dem Quark. Vor allem Sebastian geht es weiterhin ziemlich schlecht.
 
In Biberwier scheint man uns erwartet zu haben, denn hier wurde eine Strasse mit dem Namen "Nöbele" bezeichnet. Hier im Ort kaufe ich einen neuen Wanderstock, der gleich eingeweiht wird. Nach Verlassen des Ortes passieren wir bald die Loisachquellen, in deren glasklarem Wasser viele Forellen schwimmen. Kurze Zeit später rasten wir am idyllisch und einsam gelegenen Mittersee und beobachten in der Nähe sogar Rotwild. Danach wandern wir zum Blindsee und um ihn herum zum "Gasthaus Zugspitzblick" am Fernpass.
 
Um 13.45 Uhr machen wir hier eine etwa 30minütige Rast. Die Zugspitze können wir wegen des diesigen Wetters nicht erkennen, vervollständigen aber unsere Stempelheftchen, kaufen Souvenirs und essen ein kleines Häppchen. Der Wind bläst hier oben jedoch so stark und kalt, dass wir bald wieder aufbrechen, dabei zunächst ein kurzes Stück an der Fernpass-Straße entlangwandern, was wegen des hier starken Verkehrs eher unangenehm ist. Nach wenigen hundert Metern verschwinden wir wieder daher an der nächstmöglichen Stelle im Wald und treffen bald auf den "Römerweg". Heute ein Wanderweg, zogen hier zu Cäsar´s Zeiten ganze Legionen über den Fernpass, einen der niedrigsten Alpen-Übergänge. Heute ist der Fernpass selbst ein wichtiger Gütertransportweg.
 
Dem Römerweg schliesst sich der "Jubiläumsweg" an. Hier erreichen wir heute mit 1700m die höchste Stelle. Beim Wandern denken wir wieder einmal an Winfried, der zum Jubiläum unserer kleinen Gemeinschaft einiges geplant hatte und dessen Vorbereitungen durch seinen Unfall so jäh zunichte gemacht wurden. Vielleicht können wir das noch nachholen?
 
Dann wechseln wir auf den "Panoramaweg", der uns nach Ehrwald führt und seinem Namen alle Ehre macht. Wir geniessen einige wunderschöne Aussichten auf Biberwier und in das Ehrwalder Becken, bevor wir den Ort selbst erreichen, um 17.00 Uhr in unserem Quartier eintreffen und unser Abendprogramm abspulen, welches heute wesentlich kürzer ausfällt.
 
Gesamtstrecke: 25km / 780hm+ / 780hm- / 6Stdn
 
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Freitag 17.09.2004 (7.Tourtag):
 
Durch die "Grüne Hölle": Heute haben wir noch einmal etwas Grosses vor. Wir werden etwa 18km wandern und über 1700hm auf- bzw. 1600hm absteigen, dass sind über 3,3km(!) Höhenunterschied, die wir zu überwinden haben. Beachtlich, aber nach dem Training der vergangenen Tage für alle machbar.
 
Der Fensterblick verheißt heute Gutes: Die Sonne lacht aus wolkenlosem Himmel, die Temperaturen sind angenehm. Nach dem Frühstück fahren wir mit unseren Autos nach Biberwier (991m) zum Parkplatz an der dortigen Seil- und Rodelbahn, von hier starten wir um 9.30 Uhr in Richtung Schachtköpfe. Wir gehen zunächst den Rodelhang aufwärts, um dann auf den Zugang zum schon bekannten Panoramaweg zu wechseln. Diesen kreuzen wir bald und gewinnen schnell an Höhe, so dass wir uns um 10.15 Uhr bereits in ca. 1300m Höhe auf einer Abraumhalde eines alten Erzbergwerkes befinden und einen ersten Panoramablick ins Ehrwalder Becken richten.
 
Bereits hier grübeln wir, ob wir richtig sind, denn wir finden neue unbeschriftete Wegweiser vor, die alten hat man wohl schon entfernt. Also müssen wir anhand der mitgeführten DAV-Karte inklusive Gebietsführer und der vorhandenen Geländeübersichten den Weg selbst suchen.
 
Wir beraten uns und gehen in die vermeintlich richtige Richtung weiter. Um 11.30 Uhr sind wir uns während einer Rast am Schachtkopf (1642m) durch die hier mögliche Geländeübersicht erstmals sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Panoramablick reicht über das Wettersteingebirge und die Ammergauer Berge, die Allgäuer- und Lechtaler Alpen. Auch den Alpenhauptkamm mit vielen Ötztaler- und Stubaier Alpengipfeln kann man hier gut erkennen.
 
Dann gehen wir zuerst durch Wald, später durch ausgedehnte Geröllmurenfelder Richtung Marienberghaus. Der Weg wird immer beschwerlicher. Wir passieren Geröll- und Geländeabgänge und mögen uns gar nicht ausdenken, was hier nach starken Gewittergüssen abgeht. Tonnenschwere und mannsgroße Geröllbrocken, die wir teils umwandern, warten nur darauf, weiter hinuntertransportiert zu werden. Später steigen wir in einem Hangwald stark an und erreichen schließlich um 12.20 Uhr die alte Seilbahnstation, suchen die dazugehörige Hütte vergeblich und machen eine kleine Pause.
 
Uwe hängt weit hinterher. Als er aus dem Wald schreitet und uns erreicht, sind wir bereits wieder im Aufbruch. Als wir das Marienberghaus (1999m) später im Weitermarsch entdecken, befinden wir uns schon einige Höhenmeter oberhalb und keiner hat Lust, jetzt noch dorthin abzusteigen, wir wollen aber bei nächster Möglichkeit eine längere Pause machen. So wird Uwe zunächst um seine Rast gebracht. Nach einer Weile weiteren Marsches durch niedrigen Latschenwald streikt Uwe und macht ebenfalls eine Pause. Werner und ich bleiben bei ihm, während die anderen drei schon einmal weitergehen. Norbert und Dieter können die weitere Wegführung abschätzen während ich die Sorge habe, dass wir Uwe und Werner durch falsche Wegwahl verlieren könnten. Während der Rast kommt auch Uwe in den Genuss der Weitsicht ins Inntal und zum firnbedekten Alpenhauptkamm.
 
Nach Wiederaufbruch verlassen wir bald den Latschengürtel und erreichen eine öde Karlandschaft. Ich lerne zu diesem Zeitpunkt das Gefühl kennen, wie man sich als Letzter fühlt, wenn die anderen weit vorauslaufend ihren Weg gehen. Da Werner und Uwe immer wieder stoppen, um dann wieder anzulaufen, verbrauchen sie unnötig viel an Kraft und Kondition und verlieren zunächst zunehmend den Anschluss
 
Um 13.44 Uhr ist das Hölltörl (2126m) erreicht, von hier an geht es in die sogenannte "Grüne Hölle" hinab, deren Schlund sich auf 1800m befindet. Wir müssen hier durch, um dann zur Grünsteinscharte wieder aufzusteigen. Norbert, Dieter und Sebastian sind zwischenzeitlich doch vom richtigen Weg abgekommen. Sie sind Richtung Höllkopf (2194m) gewandert und sind im Glauben, dass der Weg dort weiter entlang führt, haben jedoch den scharfen Linksabzweig hier am Hölltörl übersehen. Da sie noch nicht weit entfernt sind, können wir sie per Fingerzeig und Rufen auf ihren Fehler aufmerksam machen. Wir drei steigen schon einmal hinab und laufen nun wieder vorweg. Die "Grüne Hölle" ist ein Schuttkar und macht ihrem Namen alle Ehre. Sie verlangt volle Konzentration und Kondition. Schier unendlich geht es über Geröll hinab, zunächst noch auf einem Pfad, später durch wegloses Gelände. Ein Stolpern kann hier schnell zum gesundheitlichen Verhängnis werden. Einziger Anhaltspunkt ist linksseitig ein großer Felssporn, der einwandfrei auf der Karte nachgehalten werden kann und im DAV-Gebietsführer ausdrücklich zum Umwandern erwähnt ist. An ihm orientiere ich mich, um in die sogenannte "Höllreise" zu gelangen. Die sonstige Wegmarkierung ist hier mehr als dürftig bis nicht vorhanden, aber wegen des sich permanent abwärts bewegenden Gerölls auch kaum dauerhaft möglich.
 
Zwischenzeitlich hat mich mein Sohn eingeholt und begleitet mich kurzzeitig. Als wir um 14.27 Uhr den Felssporn gemeinsam passieren, blicken wir in die "Höllreise". Wir befinden uns jetzt auf ca 1850m Höhe. und fast am Schlundboden der grünen Hölle. Die Höllreise wiederum ist ebenfalls ein Schuttkar, das 400hm bis zur Grünsteinscharte hinaufreicht, einer Geröllwüste gleicht und den Aufstieg zunächst unmöglich erscheinen lässt. Die anderen befinden sich jetzt 200-300m hinter uns. Ein wenig sauer auf meine eigene Tourwahl starte ich nun energisch den Aufstieg und setze mich dabei auch von Sebastian ab. Er wird langsamer und wartet schließlich auf einem Felsblock auf die anderen. Ich gehe indes langsam aber stetig, mit kleinen Schritten und jedes kraftraubende Stehenbleiben vermeidend weiter und versuche, Atmung und Schritt in gleicher Frequenz zu halten. So lässt sich dieser kraft- und konditionsraubende Aufstieg einigermaßen ertragen. Dabei ist jeder Schritt nur ein halber, weil der Geröllschutt wie Sand den Hang heruntersackt, daher rührt wahrscheinlich auch die Bezeichnung Höllreise. Je höher ich komme, um so mechanischer werden die Bewegungen. Nur zwei- oder dreimal bleibe ich stehen, um die zurückliegende Strecke und meine Kameraden zu filmen, während deren Abstand zu mir immer grösser wird. Einige Male komme ich mir selbst wie im Film vor. Je höher ich komme, um so mechanischer werden die Bewegungen.
 
Geschafft: Nach 45 Minuten erreiche ich um 15.14 Uhr schweissüberströmt die Grünstein-Scharte (2263m). Weit unten sehe ich meine Kameraden kraxeln, dadurch wird die Dimension dieser Karlandschaft erst recht sichtbar. Ich bin froh, im Moment nicht bei ihnen zu sein, denn ich ahne, dass einige der Bergfreunde zur Zeit Frust auf mich und meine Tourenplanung schieben. Nach einem Moment des Verweilens mache ich ein paar Kameraschwenker, denn der Ausblick ist grandios. Über dem "Höllreise"-Anstieg sieht man in der Ferne wieder die schneebedeckten Gipfel der Ötztaler und Stubaier Gebirgsmassive, zur anderen Seite oberhalb des schon bekannten Drachenkar das in den letzten Tagen bereits überwundene Taja-Törl, die am Talboden liegende Coburger Hütte, der Seebensee und darüber thronend das Wettersteingebirge.
 
Nach einer insgesamt nur kurzen Pause durchschreite ich die Scharte, steige ins Drachenkar ab, zunächst sehr steil, dann aber unspektakulär. Das belohnende Weizenbier vor Augen werden meine Schritte immer schneller und ich erreiche ohne weitere Hürden zunächst den Verbindungsweg zum Taja-Törl, gegen 16.00 Uhr die Coburger Hütte (1947m). Beim Filmen der Umgebung erkenne ich Norbert als Ersten die Scharte durchschreitend.
 
Nach und nach treffen auch meine Bergfreunde durstig auf der Sonnenterasse der Hütte ein. Werner und Uwe sind dabei völlig ausgelaugt. Durch die kühlen Weizenbiere bzw. Radler regenerieren sich unsere Kräfte jedoch schnell wieder. Es wird noch fleißig abgelästert, aber auch gelobt und wir haben trotz der zurückliegenden Strapazen noch viel Spaß.
 
Nach einer Weile wird uns bewusst, dass wir aufbrechen müssen. Die Dämmerung steht bevor und wir müssen noch ins Tal zu den Autos. Um 17.45 Uhr nehmen wir den letzten Teil unserer Tour in Angriff. Eine halbe Stunde später durchschreiten wir bereits die Biberwierer Scharte (1999m) und bekommen einen Schreck. Wir müssen noch einmal über viele Serpentinen einen Geröllmuren-Hang in der sogenannten "Lehne" hinunter, und das über 1000hm. Da es aber hinunter geht und wir jetzt im Training sind, schaffen wir das verhältnismässig schnell. Sebastian und ich setzen uns dabei wieder etwas von der Truppe ab und warten mit Norbert, der unmittelbar darauf eintrifft, am Parplatz Biberwier (991m) auf die anderen. Da es schon 19.38 Uhr ist und wir heute abend noch das Abschiedsessen gemeinsam im Restaurant zu uns nehmen wollen, entscheiden wir, dass Norbert hier auf die anderen wartet. Sebastian und ich fahren schon mal ins Dorf, um einen Restaurant-Tisch zu reservieren.
 
Das erledigt, fahren wir zum Quartier, treffen dort die anderen, duschen uns und gehen dann gemeinsam ins Dorf, um uns gegen 21.00 Uhr um den reservierten Tisch herum zu versammeln. Wir lassen uns Radler, Weizenbier, Obstler und die bestellten Leckereien schmecken, die heute von der Vereinskasse getragen werden und halten unsere letzten Tischreden. Irgendwann verlassen wir das Restaurant und geniessen gemeinsam noch einen schönen Abend im Gesellschaftraum im "Haus Sandeck".
 
Gesamtstrecke: 18km / 1718hm+ / 1650hm- / 9Stdn
 
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Samstag 18.09.2004 (Abreisetag):
 
Wir nehmen heute unser letztes Frühstück bei Familie Posch ein, verabschieden uns von ihnen und fahren mit unseren bereits bepackten Autos ins Dorf, um unsere goldenen Wandernadeln abzuholen. Dieter hat dabei die Stempel für Winfried gesammelt, denn wir wissen, dass er sich sehr darüber freut. Dann fahren wir los und kommen nachmittags wohlbehalten zuhause an.
 
Wir haben gemeinsam eine schöne, wenn auch zeitweise schwere Woche erlebt. Zwar war die Tierwelt hier nicht so erlebnisreich wie während der letzten Tour, dafür hat die Bergwelt hier aber auch wieder einige Extras geboten.
 
Es gab keine besonderen Vorkommnisse in dieser Woche.
 
Einigkeit herrscht jedenfalls in der Auffassung: Wir sind alle wieder 2006 dabei. Hoffentlich auch Winfried und Josef!
 
Unsere Wochenleistung: 104km / 7142hm+ / 5251hm- / 38,5Stdn
 
Bergheil! Euer "Bergverführer": Norbert Schmidt


 

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